Evaluation

Verkehrspädagogische Teilmaßnahme des Fahreignungsseminars


Seit dem Inkrafttreten der sogenannten „Punktereform“ am 1. Mai 2014 können verkehrsauffällige Kraftfahrer auf freiwilliger Basis ein Fahreignungsseminar absolvieren. Der Seminarbesuch soll sie dabei unterstützen, ihre verkehrssicherheitsrelevanten Fahrkompetenzdefizite zu erkennen und abzubauen.

Die FIZ-MTS GmbH führt im Auftrag der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) e. V. eine formative Evaluation der verkehrspädagogischen Teilmaßnahme des Fahreignungsseminars durch. Mit Hilfe dieser Evaluation wird multimethodal und multiperspektivisch − d. h. mittels unterschiedlicher Erhebungsmethoden sowie aus der Sicht von Seminarleitern, Seminarteilnehmern, Fortbildungsleitern, Fortbildungsteilnehmern und externen Beobachtern – die Qualität der Maßnahmendurchführung erfasst. Auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse unterbreiten die Mitarbeiter der FIZ-MTS GmbH Empfehlungen zur Optimierung der verkehrspädagogischen Teilmaßnahme.

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Stellt sich heraus, dass eine Person nicht (länger) zum Führen eines Kraftfahrzeuges Bild4geeignet ist, so ordnet ein Gericht oder eine Verwaltungsbehörde die Entziehung der Fahrerlaubnis an. Zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis muss der Antragssteller dann oftmals an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) teilnehmen, um seine Fahreignung begutachten zu lassen.

Die Nord-Kurs GmbH & Co. KG hat die FIZ-MTS GmbH damit beauftragt, den etablierten MPU-Vorbereitungskurs „avanti 40“ zu evaluieren. Im Fokus der Untersuchung stehen zum einen die durch den Kurs erzielten Wissenszuwächse sowie die Verhaltens- und Einstellungsänderungen seitens der Kursteilnehmer. Zum anderen werden die Erfahrungen der Kursleiter in Bezug auf die Kursdurchführung erfasst und die Kursmaterialien analysiert. Mit dem Abschluss des Projekts werden die gesammelten Erkenntnisse in einem Evaluationsbericht zusammengefasst und Vorschläge zur Optimierung des Kursangebots unterbreitet.